Fortschritt für Hagen – durch Technologie und Menschen
Sicherheit hat im Westfalenbad höchste Priorität. Um den Schutz der Badegäste weiter zu erhöhen, setzt die HAGENBAD GmbH künftig auf eine innovative Unterstützung: eine KI-gestützte Beckenüberwachung. Das Projekt ist ein weiterer Baustein der Digitalisierungs- und Modernisierungsstrategie von HAGENBAD und steht beispielhaft für den Fortschrittsanspruch der HVG-Gruppe.
Das eingesetzte KI-System des Unternehmens Lynxight unterstützt die Badeaufsicht dabei, potenzielle Gefahrensituationen im Wasser frühzeitig zu erkennen. Erkennt die KI ein auffälliges Verhalten – etwa wenn sich eine Person über einen längeren Zeitraum nicht mehr aktiv bewegt – erhält das Aufsichtspersonal umgehend ein Signal auf eine Smartwatch und kann gezielt reagieren.
„Wir sind froh, dass wir unsere Schwimmmeister*innen mit der neuen Technik unterstützen können. Jede Aufsichtskraft trägt künftig eine Uhr am Handgelenk. Erkennt das System ein auffälliges Verhalten im Wasser – etwa wenn Arm- oder Beinbewegungen ausbleiben – erhält das Personal ein akustisches Signal und sieht sofort, an welcher Stelle im Becken reagiert werden muss.“
„Mit der neuen KI-Technologie schaffen wir eine zusätzliche Sicherheitsebene, ohne das qualifizierte Personal zu ersetzen. Unsere Mitarbeitenden bleiben unverzichtbar und übernehmen weiterhin die zentrale Rolle in der Aufsicht und Betreuung der Gäste.“
Dabei gilt klar: Die Technologie ersetzt keine Menschen. Qualifizierte Fachkräfte bleiben unverzichtbar und tragen weiterhin die zentrale Verantwortung für die Sicherheit und Betreuung der Badegäste. Die KI dient ausschließlich als zusätzliche Unterstützung, um Reaktionszeiten zu verkürzen und Risiken weiter zu minimieren.
„Wir haben zu jeder Zeit ausreichend Aufsichts- und Sicherheitspersonal vor Ort und erinnern auch Eltern immer wieder daran, ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen.“
Auch beim Datenschutz setzt HAGENBAD auf höchste Standards. Das System arbeitet vollständig anonym, speichert Videodaten ausschließlich lokal und löscht diese automatisch nach kurzer Zeit. Eine Gesichtserkennung oder Weitergabe von Daten an externe Server findet nicht statt.
Nach einer sechswöchigen Anlernphase soll die KI die Badeaufsicht im Westfalenbad voraussichtlich ab Januar 2026 regulär unterstützen. Rund 150.000 Euro investiert die HAGENBAD GmbH in das Projekt.
Mit dem Einsatz moderner Technologie stärkt die HVG-Gruppe gemeinsam mit HAGENBAD die Sicherheit im Westfalenbad – verantwortungsvoll, zukunftsorientiert und immer im Zusammenspiel von Mensch und Technik.
Weiterführende Informationen zur KI-gestützten Beckenüberwachung finden Sie auf der Website des Westfalenbads.