Der Werkhof Halver, Teil der HVG-Gruppe, wurde in diesem Jahr zum spannenden Lernort für zwei Abiturient*innen. Im Rahmen ihres Schulpraktikums setzten sie sich intensiv mit Fast Fashion – also schnelle, oft günstige Mode - und Konsumverhalten auseinander. Ihre Ergebnisse – unter anderem Bildcollagen – stellten sie im Werkhof aus und regten damit Kund*innen und Mitschüler*innen zum Nachdenken an. Darüber hinaus nutzten sie die Ergebnisse, um ihre Überzeugung von nachhaltiger Mode an ihre Mitschüler*innen weiterzutragen.
Die Second-Hand-Abteilung des Werkhofs bietet dafür die passende Grundlage: Hier werden gebrauchte Kleidungsstücke angenommen, sortiert, gereinigt und erneut verkauft. So entsteht ein Kreislauf, der Ressourcen spart und zeigt, wie vielfältig und zeitgemäß Second Hand sein kann. Viele Praktikant*innen bleiben dem Werkhof später auch als Kund*innen verbunden – ein Zeichen, dass die Erfahrungen nachhaltig wirken.
Die Kooperation mit Schulen soll weiter ausgebaut werden. Für Ende des Jahres ist ein Upcycling-Projekt geplant, bei dem Schüler*innen einen Tag in der Woche gemeinsam mit dem Team des Werkhofs alten Kleidungsstücken neues Leben einhauchen.
So zeigt sich: Der Werkhof verbindet Bildung, Nachhaltigkeit und Alltagspraxis – und macht erlebbar, dass „recyceln statt neu kaufen“ mehr ist als nur ein Schlagwort.
Hier gibt es mehr zum Werkhof Halver: Werkhof Halver – Werkhof Hagen