„Mit dem Onlineticket wissen Gäste schon vor der Anreise, dass sie garantiert ins Bad kommen“, erklärt Volker Külpmann, Bäderleiter bei Hagenbad. „Das schafft Planungssicherheit, gerade an Tagen mit vielen Besucherinnen und Besuchern.“
Ein festgelegtes Kontingent an Eintrittskarten wird online angeboten. Wer ein Ticket vorab kauft, sichert sich verbindlich einen Platz im Bad und vermeidet Wartezeiten an der Kasse. Der klassische Ticketkauf vor Ort bleibt möglich, solange die zulässige Besucherzahl nicht erreicht ist.
Neben Onlinetickets stehen weiterhin Saisonkarten und Geldwertkarten für Stammgäste zur Verfügung. Sie ermöglichen einen unkomplizierten Selbst-Check-in und werden besonders von regelmäßigen Besucher*innen genutzt.
Zuverlässigkeit und Transparenz für Kund*innen
Verlässliche Informationen, planbare Öffnungszeiten und klare Regeln bei hoher Auslastung: Die Bäder in Hagen setzen konsequent auf Transparenz. Ziel ist es, den Besuch im Freibad oder im Westfalenbad sicher und planbar zu gestalten, unabhängig von Wetter oder Besucherandrang.
Verlässliche Öffnungszeiten statt spontaner Entscheidungen
Kern des Konzepts ist das angepasste Öffnungszeitenmodell der Hagener Freibäder. Außerhalb der Ferien wechseln sich die Standorte tageweise ab, sodass stets mindestens ein Freibad geöffnet ist. In den Ferien stehen in der Regel beide Anlagen täglich zur Verfügung. Die Wetterlage wird vier Tage im Voraus bewertet und kommuniziert. „Früher mussten Gäste am Morgen prüfen, ob wir öffnen oder nicht. Heute schaffen wir deutlich mehr Verlässlichkeit“, erklärt Volker Külpmann, Bäderleiter Hagenbad. „Wer schwimmen möchte, soll sich auf unsere Angaben verlassen können.“
Bei Gewitter oder extrem schlechtem Wetter steht Inhaber*innen von Dauerkarten der Sportbadbereich im Westfalenbad zur Verfügung.
Transparenz bei hoher Auslastung
An heißen Tagen stoßen Freibäder an ihre Kapazitätsgrenzen. Um unnötige Anfahrten zu vermeiden, informiert ein digitales Ampelsystem über die aktuelle Auslastung: Grün steht für entspannte Besucherzahlen, Gelb für hohe Auslastung, Rot für einen Einlassstopp. „Wir möchten verhindern, dass Gäste vor verschlossenen Drehkreuzen stehen“, sagt Jürgen Panzlaff, Fachbereichsleiter Wellness/Kasse/Reinigung. „Mit dem Ampelsystem schaffen wir Transparenz, bevor sich jemand auf den Weg macht.“ Besucher*innen mit vorher gekauften E-Tickets haben immer eine Einlassgarantie.
Früh kommunizierte Öffnungszeiten, transparente Auslastungsanzeigen und klare Kapazitätsgrenzen sorgen für nachvollziehbares Besuchermanagement. Feedback wird aufgenommen, Prozesse werden weiter optimiert. Positive Rückmeldungen kommen aus Belegschaft und Kundschaft.