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Vorrangregelung für den Busverkehr

Ein möglichst reibungsloser Fahrtverlauf ist das Ziel des Fahrplanmanagements der Hagener Straßenbahn (HST). Dabei spielte das Thema Busbeschleunigung 2025 eine große Rolle: Schritt für Schritt werden Ampelanlagen im Stadtgebiet so ausgestattet, dass Busse sich per Funksignal
automatisch anmelden können. Kommt das Signal an, erscheint für die Fahrer*innen ein „K“ für Kontakt. Die Ampel kann den Bus anschließend
bevorzugt berücksichtigen und möglichst zügig auf Grün schalten.

Fahrpläne stabil halten
„Ziel ist natürlich, dass wir zügiger unterwegs sind und den Busverkehr für unsere Kundinnen und Kunden attraktiver machen“, erklärt Philippe Staat, Abteilungsleiter Angebotsmanagement und Verkehrsaufsicht bei der HST. In Hagen gehe es dabei aber auch darum, den Fahrplan trotz Baustellen, Umleitungen, gesperrter Brücken oder neuer Tempo-30- Strecken einhalten zu können.

Auf der Überholspur
Als Musterstrecke dient aktuell die Remberg-Strecke. Dort wurden zum Fahrplanwechsel im Juni 2025 mehrere Ampeln mit der neuen Vorrangschaltung in Betrieb genommen. Weitere Anlagen folgen nach und nach. Ergänzend helfen Busspuren, etwa auf der Körnerstraße, den Verkehr zu entzerren. Während Autos im Berufsverkehr häufig nur stockend fahren können, kommen die Busse dort deutlich besser voran.

Kleine Signale, große Wirkung
Auch kleine technische Hinweise unterstützen den Ablauf. An einigen Stellen zeigt ein „T“ den Fahrer*innen an, dass die Ampel in wenigen Sekunden freigibt. So können Türen rechtzeitig geschlossen und die Grünphase optimal genutzt werden. Die Maßnahmen zeigen: Verlässlicher Nahverkehr entsteht nicht durch eine einzelne große Lösung, sondern durch viele abgestimmte Schritte, die den Busverkehr im Alltag zuverlässiger, schneller und planbarer machen.